15/02/2024

„Verspätete“ Steuererklärungen noch bis zum 28. Februar

Die nicht fristgerechte Abgabe der Einkommensteuererklärung/IRAP-Erklärung 2023 (betreffend Steuerjahr 2022), welche innerhalb 30. 11.2023 eingereicht werden sollte, kann bis zum 28. Februar 2024 durch die Einreichung einer „verspäteten“ Erklärung und Zahlung einer reduzierten Strafe von 25 Euro nachgeholt werden, unabhängig davon, ob die Steuern, die sich aus der verspäteten Erklärung ergeben, gezahlt wurden oder nicht.

Die aus der verspäteten Erklärung resultierenden Steuerschulden können, wenn sie nicht fristgerecht gezahlt wurden (auch nach 90 Tagen) mittels Anwendung der vorgesehenen Strafmilderungen (ravvedimento operoso), richtiggestellt werden.

Eine Erklärung, welche mehr als 90 Tage zu spät eingereicht wird, gilt als unterlassene Erklärung (omessa) und kann nicht mehr mittels Strafmilderung (ravvedimento operoso) richtiggestellt werden. Wird die unterlassene Erklärung bis zum Ablauf der Frist für die Einreichung der Steuererklärung für das Folgejahr (und vor dem Erhalt eines Zahlungsbescheides von Seiten der Agentur der Einnahmen) eingereicht, wird die vorgesehene Strafe auf 60% bis 120% der geschuldeten Steuern verringert. Waren keine Steuern geschuldet, beträgt die Mindeststrafe 200 Euro oder 150 Euro bis 500 Euro, wobei sich der Betrag für Unternehmen, die einer Buchhaltungspflicht unterliegen, bis auf das Doppelte erhöht.

 
 
 
 
 
 
 
Teilen. Empfehle diese News deinen Freunden weiter.
 
 
 

Ihr Ansprechpartner

 
 

Andrea Pircher

Wirtschafts-, Rechnungsprüfer und Steuerberater
Stabstelle Buchhaltung und Steuerberatung
Sitz: Bozen
 
T: 0471 310 311
E-Mail:
 
 
 
 
 

Das könnte Sie auch interessieren
 

17/04/2024

Steuergutschrift Transition 5.0

Ein kürzlich erlassenes Gesetzesdekret führt die neue Steuergutschrift "Transition 5.0" ein, die eine Steuergutschrift von bis zu 45 % für Unternehmen vorsieht, die in die doppelte ökologische und digitale Transition investieren. Die Vergünstigung ...
 
 

15/04/2024

Mitteilungen von tourismusbezogenen Transaktionen

Abweichend von der Höchstgrenze für die Verwendung von Bargeld können Einzelhändler und Reisebüros Einkäufe ausländischer Touristen, die ihren Wohnsitz nicht in Italien haben, bis zu einem Betrag von Euro 15.000 in bar abrechnen. Diese ...
 
 

12/04/2024

Versicherungsagenten: Quellensteuer auf Provisionen steigt ab April

Das Haushaltsgesetz 2024 sieht die Aufhebung der Befreiung von der Quellensteuer für erhaltene Provisionen von Versicherungsagenten und -vermittlern vor, auf erbrachte Leistungen an das Versicherungsunternehmen. Diese Bestimmung gilt ab dem 1. April ...
 
 

10/04/2024

Ernennung des Kontrollorganes für GmbHs mit Bilanzgenehmigung

Der Einheitstext der Unternehmenskrise, sogenannte „codice della crisi“, hat die Grenzen für die Verpflichtung zur Ernennung eines Kontrollorgans oder eines Wirtschaftsprüfers in GmbHs abgeändert; Gesellschaften mit beschränkter Haftung können ...
 
 
 
Kontaktiere uns