21/05/2024

Verspätete Mitteilung an die ENEA und Inanspruchnahme des „Ecobonus“

Das Kassationsgerichtshof hat klargestellt, dass die unterlassene/verspätete Mitteilung an die ENEA (in Bezug auf die vorgesehenen 90 Tage) kein Ausschlussgrund für die Gewährung des Steuerabsetzbetrages darstellt; festgestellt dass:
  • Die Verordnung, welche die Verpflichtung zur Übermittlung der Mitteilung an die ENEA bestimmt, keine Sanktionen für eine unterlassene oder verspätete Mitteilung vorsieht und daher ist eine gesetzlich nicht vorgesehene Sanktion nicht anwendbar;
  • Die Mitteilung hat grundsätzlich statistischen, Überwachungs- und Bewertungszwecke im Hinblick auf die Inanspruchnahme der Begünstigung.
 
 
 
 
 
 
 
Teilen. Empfehle diese News deinen Freunden weiter.
 
 
 

Ihr Ansprechpartner

 
 

Andrea Pircher

Wirtschafts-, Rechnungsprüfer und Steuerberater
Stabstelle Buchhaltung und Steuerberatung
Sitz: Bozen
 
T: 0471 310 311
E-Mail:
 
 
 
 
 

Das könnte Sie auch interessieren
 

18/06/2024

ETS Jahresabschlüsse, Hinterlegung innerhalb Juni

Bis zum 30. Juni 2024 müssen die Organisationen des dritten Sektors den Jahresabschluss für das Jahr 2023 auf der Plattform RUNTS hinterlegen, zusammen mit dem Protokoll der Genehmigung durch die Mitgliederversammlung (Einberufung innerhalb der in ...
 
 

17/06/2024

Eingehende Einhaltungsschreiben für staatliche Beihilfen

Die Agentur der Einnahmen versendet spezielle Mitteilungen betreffend Anomalien von nicht registrierten staatlichen Beihilfen / „De-minimis-Beihilfen“ in den Register RNA, SIAN, SIPA, wobei in der Erklärung „staatliche Beihilfen“ im Modell der ...
 
 

12/06/2024

Definition: Erleichterungen für Steuerprüfungsbericht

Ein Steuerzahler, der einen Steuerprüfungsbericht (processo verbale di constatazione - „PVC“) erhält, kann sich dafür entscheiden, die festgestellten Verstöße gemäß den Bestimmungen der Reform (Gesetzesdekret Nr. 13/2024) mit besonders reduzierten ...
 
 

11/06/2024

„Cedolare secca“ für vermietete Immobilien an Unternehmen

Nach Auffassung des Kassationsgerichtshofs kann der „private“ Vermieter, der eine natürliche Person ist, für die Anwendung der sogenannten „cedolare secca“ optieren, auch für mit Unternehmen vereinbarte Mietverträge über Wohnimmobilien, sofern die ...
 
 
 
Kontaktiere uns