30/09/2020

Coronavirus und unser eigener Beitrag dagegen

Es gibt fast keine Möglichkeit, um der Nachricht zu entgehen, dass in den Herbst- und Wintermonaten die Infektionszahlen steigen werden. Alles wird sich in der frischen Luft nicht erledigen lassen. Bei Krankheitssymptomen vorsorglich zu Hause zu bleiben, ist eines der wichtigen Entscheidungen – selbst wenn es schwerfällt. Dass es richtig ist, Infizierte zu isolieren, leuchtet den allermeisten Menschen ein. Wenn man selbst betroffen ist, versteht man, die Tragweite einer vorbeugende 14-Tage-Quarantäne ganz ohne Infektion – also kerngesund, weil Arbeitskolleg/innen, enge Verwandte oder sonstige Kontakte positiv getestet wurden. Die Sorge vor den Einschränkungen für den (Berufs-)Alltag geht um, Selbstständige fürchten zusätzlich zeitweilige Betriebsschließungen.

Um aber wirklich in Quarantäne geschickt zu werden ist ein „enger Kontakt“ mit einem Infizierten notwendig, also mindestens 15 Minuten Kontakt in einem geschlossenen Raum ohne Mund- und Nasenschutz mit weniger als zwei Metern Abstand – so lautet eine grobe Regel.

Auch durch Aerosole, also kleine Schwebepartikel in der Luft, welche durch Sprechen usw. entstehen, wird das Coronavirus maßgeblich verbreitet. Je größer der Luftaustausch, desto geringer wird aber die Gefahr einer kritischen Virenkonzentration und somit einer Infektionsgefahr in der Nähe eines (auch asymptomatischen) Infizierten.

Jedenfalls tragen laut Robert-Koch-Institut auch Asymptomatische – wahrscheinlich 25 Prozent der Infizierten – das Virus weiter, ohne davon zu wissen. Eine relevante Ansteckungsgefahr besteht bereits zwei Tage vor den ersten Symptomen.

Das Nullrisiko ist unmöglich zu erreichen, aber jeder Einzelne kann mit selbstverantwortlichem Handeln (in Beruf und Freizeit) seinen Beitrag leisten, dass die neue Normalität möglichst erträglich bleibt. Hygiene, Abstand, Mund- und Nasenschutz sind momentan die einzigen Mittel.
 
 
 
 
 
 
 
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